Die Götter sind die Freunde der Kampfspiele

April 15, 2008 - Schreibe eine Antwort

…und nicht des Kampfes. „Heiliger Frieden“ wurde schon bei den ersten Olympischen Spielen, ca.900 v. Chr. beschlossen. Alle 4 Jahre verlegten die Griechen ihre andauernden Kämpfe ausschließlich in die Stadien. Durchgesetzt hat sich dieses Motto nicht. Die Spiele in China sind gefährdet. Es gibt sicher einige Wege, Menschenrechte einzufordern. Gewaltsame Auseinandersetzungen gehören nicht dazu. Deshalb müssen wir uns heute fragen: „ Wie wäre es mit einem heiligen Frieden zwischen allen Völkern und der Austragung des Konfliktes zwischen China und Tibet auf diplomatischem Parkett?“

(Maria Körbs)

nicht lange Fackeln

April 8, 2008 - Eine Antwort

Warum besteht China auf einer Fortführung des olympischen Fackellaufs? Auch in der Antike wurde dieses Ritual nicht exerziert. Gerade in diesem Relikt aus der Nazizeit wird nicht nur die propagandistische sondern auch die kommerzielle Seite der olympischen Spiele besonders deutlich.

Sponsoren wie Coca Cola, Visa oder Samsung zahlten mehr als 50 Mio. € um weltweit mit dem Olympischen Symbol werben zu dürfen und halten sich mit Kommentaren der tibetischen Geschehnisse eher bedeckt. Der Imageverlust im Westen ist für sie sekundär. Es gilt vor allem einen aufstrebenden neuen Markt mit 1,3 Milliarden Konsumenten zu erschließen.

Geschichte widerholt sich

April 8, 2008 - Schreibe eine Antwort

Der Weg der Olympischen Fackel durch London und Paris prophezeit einen Boykott der 29. Sommerspiele. Bereits 1980 verweigerten die USA und andere westliche Staaten aus politischen Gründen die Teilnahme in Moskau. Damals: wegen des sowjetischen Einmarschs in Afghanistan. Heute: wegen politischer Unruhen in Tibet. Besonders Exil- Tibeter, die Bevölkerung Londons und Paris’ sprechen sich für einen Boykott der Spiele aus. Damals wie heute steht das westliche Demokratieverständnis gegen den sozialistischen Einheitsstaat.

 

Von: Tine Schellenberg

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